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Rebhuhn Legehennen

Legehennen züchten bei Rebhühnern

Rebhühner (Perdix) gehören zur Ordnung der Hühnervögel und zur Familie der Fasanenartigen. Durch landschaftliche Umstrukturierungen sind sie bei uns in der freien Natur selten geworden. Manche Hühnerzüchter halten deshalb kleine Gruppen, um die Art der Rebhühner zu erhalten.
Hierzu werden große, schützende Volieren benötigt, die den Rebhuhngelegen Sicherheit vor Mardern, Füchsen, Katzen und anderen Feinden bieten. Innerhalb dieser Volieren muss alles gut bewachsen sein, damit die Legehennen deckungsreiche Verstecke finden. Unter diesen Voraussetzungen können Hühnerhalter Rebhühner züchten und den Bestand von Legehennen erhöhen.
Rebhühner werden gegen Ende des ersten Lebensjahres geschlechtsreif und paaren sich dann zum ersten Mal. Sie sind Bodenbrüter und die Legehennen suchen alleine den geeigneten Platz für das Gelege aus. Rebhuhnhähne lösen die Hennen nicht beim Brüten ab und versorgen sie auch nicht mit Nahrung. Zwar sitzen sie zur Verteidigung des Nestes davor, aber im Notfall verteidigen die Legehennen sich selbst.

 

Die Eier der Rebhühner

Die Legehennen der Rebhühner legen in der Zeit von Mitte April bis Mitte Mai etwa zehn bis zwanzig Eier. Nur bei Hühnervögeln sind solche großen Gelege üblich. Bei anderen Vögeln gibt es viele, die nur ein einziges Ei ausbrüten.
Rebhuhneier unterscheiden sich von anderen Hühnereiern einmal durch die Größe und zum Anderen auch in Form und Farbe.
Ein Ei des Rebhuhns wiegt nur ungefähr dreizehn Gramm. Zwerghuhneier dagegen sollen mindestens dreißig Gramm schwer sein. Eier von Großhühnern sind wesentlich größer und wiegen von über fünfzig Gramm bis über siebzig Gramm.
Hühnereier sind in der Regel oval. Ein Rebhuhnei ist jedoch spindelförmig und manchmal kurz-oval.
Während die Eier von Hühnern allgemein weiß oder braun sind hat das Rebhuhnei eine olivbraune bis braungraue Farbe. Manche glänzen auch etwas.

 

Vom Küken zum Rebhuhn

Rebhuhneier werden 24 bis 25 Tage ausgebrütet. Dann schlüpfen die winzigen, nur etwa acht Gramm leichten Küken. Sie sind Nestflüchter. Deshalb haben sie sofort die Augen offen und besitzen von Anfang an ein flauschiges Flaumgefieder. Rebhuhnküken gehen vom ersten Tag an mit ihren Eltern auf Nahrungsuche und ernähren sich selbst. Die Rebhuhneltern beschützen ihre Küken zwar noch vor Feinden, aber die Kleinen lernen schnell. Nach dreizehn bis fünfzehn Tagen sind Rebhühner bereits flugfähig und mit etwa fünf Wochen schon völlig selbständig. Sie bleiben bis zum Winter im Familienverbund. Dann siedeln sie sich in der nahen Umgebung an.