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Rebhühner halten

Wer Rebhühner halten will, der sollte ihnen freien Auslauf bieten können, aber auch einen Stall (Hütte) für die Unterbringung besitzen. Dann sollte er sich überlegen, welche Hühnerarten für ihn geeignet sein könnten. Neben den bekannten Haushühnern kommen vielleicht auch Fasane, Wachteln oder Rebhühner in die engere Auswahl. Rebhühner sind schon seit Jahrhunderten beliebt, weil ihre Eier gerne gegessen werden.

Auch ihr Fleisch ist – gut zubereitet – sehr schmackhaft. Deshalb wurden diese kleinen Hühner schon früh nicht nur in freier Wildbahn gejagt, sondern auch in Volieren gehalten und gezüchtet. Rebhühner können sehr zutraulich werden, wenn sie artgerecht gehalten und liebevoll gepflegt werden. Wer diese kleinen Hühner halten will, muss dabei allerdings einiges beachten.

Was fressen Rebhühner?

Das Rebhuhn, der Vogel des Jahres 1991 in Deutschland, ist wie fast alle Hühnervögel ein Bodenvogel. Trotzdem fliegen Rebhühner z.B. wenn sie erschreckt werden kurze Strecken. Als Bodenvogel fressen sie das, was sie am Boden finden. Dazu gehören Samen von Gräsern oder Getreidearten, die auf den Boden gefallen sind, dazu gehören auch Insekten, die sich bodennah bewegen. Ebenso pickt das Rebhuhn nach Teilen von Grünpflanzen, heruntergefallenem Obst oder Beeren. Wer diese kleinen Hühner halten will, muss ihnen also entsprechende Nahrung bieten.

Die Zucht von Rebhühnern

Das Rebhuhn ist ein Huhn und legt Eier wie jede Legehenne. Will man Nachzuchten von Rebhühnern haben, dann sollte man dem Huhn die Eier nicht wegnehmen, um sie als Delikatesse zu verspeisen. Wenn das Rebhuhn ungestört eine Reihe von Eiern in ein leicht gepolstertes Nest am Boden ablegen kann, dann beginnt es bald die Eier zu bebrüten. Nach etwa drei bis vier Wochen schlüpfen aus den 10 bis 20 Eiern kleine Küken. Die jungen Rebhühner sind Nestflüchter, sie laufen also bald nach dem Schlüpfen mit den Eltern durch das Gras und suchen sehr bald nach geeigneter Nahrung. Für die Aufzucht der Küken ist ein erhöhter Anteil an Insekten notwendig. Bereits nach etwa zwei Wochen sind die jungen Rebhühner soweit herangewachsen, dass sie sogar schon fliegen können.

Fazit

Wer Hühner halten will, sollte sich auch mit Zwerghühnern befassen. Denn solche kleinen Hühner, wie Wachteln oder Rebhühner, machen eine Menge Freude und bieten enormen Nutzen.