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Die Zwerghühner

Zwerghühner sind – einfach ausgedrückt – kleiner als die weit verbreiteten Haushuhnrassen. Diese Hühner haben meist ein durchschnittliches Gewicht von 500 bis 1000 Gramm und ähneln in der Größe einem Rebhuhn. Da sie relativ klein sind, brauchen sie gewöhnlich weniger Platz bei der Haltung. Dies ist für manchen Hühnerzüchter ein Grund sich Zwerghühner anstelle der Haushühner von normaler Größe anzuschaffen. Abhängig von der Rasse legt ein solches Huhn auch weniger Eier als ein großes Haushuhn.

Welche Arten von Zwerghühnern gibt es?

Zum einen gibt es die ursprünglichen Zwerghuhnrassen, sogenannte “Urzwerge”, wie:

  • Bantam Huhn
  • Deutscher Zwerg
  • Sebright
  • Antwerpener Bartzwerg
  • Zwerg-Cochin
  • Federfüßiges Zwerghuhn
  • Chabos
  • Zwergfriesenhuhn
  • Ruhlaer Zwerghuhn

Diese Rassen existieren bereits seit über hundert Jahren ausschließlich als Zwerghuhn. Sie legen in der Regel weitaus weniger Eier als die nachfolgenden Rassen.

Zum anderen wurden größere Haushuhnrassen durch zielgerichtete Zucht zur Zwergesgröße verändert. Einige der Rassen von denen inzwischen Zwergformen existieren sind:

  • Altsteirer-Hühner
  • Andalusier
  • Deutsches Zwerghuhn
  • Federfüßiges Zwerghuhn
  • Frankfurter Zwerghuhn
  • Bergischer Zwerg-Schlotterkamm
  • Deutscher Zwerg-Langschan
  • Deutscher Zwerg-Sperber
  • Bergischer Zwerg-Schlotterkamm
  • Bielefelder Zwerg-Kennhuhn
  • Deutsches Zwerg-Lachshuhn
  • Deutsches Zwerg-Reichshuhn

Sie wollen Zwerghühner halten?

Speziell wenn nicht so viel Platz zur Verfügung steht, bietet sich die Haltung von Zwerghühnern anstelle der größeren Haushühner an. Die ursprünglichen Zwerghuhnrassen legen allerdings weit weniger Eier als die Legehenne eines normalen Haushuhns. Man kann bei den erwähnten Zwerghuhnrassen mit etwa 30 Eiern pro Jahr rechnen. Dagegen legen die durch Zucht zur Zwergesgröße veränderten Rassen durchaus an jedem zweiten Tag ein Ei. Das ist zwar immer noch nicht so viel wie ein normales Haushuhn produziert, aber wesentlich mehr als bei den „Urzwergen“. Alle Hühner leben bevorzugt am Boden, können jedoch auch fliegen. Am Boden suchen sie sich ihre Nahrung, die aus Sämereien und Insekten besteht. Hin und wieder wird auch einmal an einem Stück Obst gepickt. Diese Vorlieben sollte man also auch bei der Fütterung berücksichtigen und dabei nicht vergessen, den Hühnern auch Wasser zum Trinken zu reichen.